Hl. Valentin-Kirche (Příbor)

Hl. Valentin-Kirche

(Station Nr. 7 – Lehrpfad des Städtischen Denkmalschutzgebiets)

Die Hl. Valentin-Barockkirche mit dem Renaissance-Turm steht an der Stelle der ursprünglichen Holzkirche aus dem Jahre 1596, die Dorota Bremlová und ihr Sohn Valentin erbauen ließen. Am Hauptaltar befindet sich ein versilbertes Relief mit einer Szene aus dem Leben des Hl. Valentin, das wahrscheinlich aus dem Zeitraum um das Jahr 1596, damals noch aus der ursprünglichen Kirche, stammt. Nachdem die Piaristen in die Stadt Příbor gekommen waren, schenkte die Stadt ihnen diese Kirche. In den Jahren 1760–1766 wurde sie zur heutigen Gestalt nach den Plänen des Rektors des Piaristen-Studentenheims – des hier gebürtigen Heliodor Knauer – umgebaut. In den Jahren 1768–1875 war die Kirche mit dem gegenüberliegenden Studentenheim durch einen Holzgang in Höhe des ersten Stockwerks verbunden. Rund um die Kirche lag früher der Friedhof der Piaristen. In den Jahren 1995–1996 wurde die gesamte Rekonstruktion dieses wichtigen Gebäudes durchgeführt. Die feierliche Wiedereröffnung der Kirche, die gleichzeitig als 400. Jubiläum der Errichtung der Kirche gefeiert wurde, fand am 20. Oktober 1996 statt.

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